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PbU-Übung Däniken

„Harmonisierung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Rettungsorganisationen“ Unter   diesem   Motto   wurden   am   01.07.   und   02.07.2015   in   Däniken   zwei   Einsatzübungen   zum   Thema   „Personenrettung   bei Unfall“   (kurz   PbU)   bestritten.   Beteiligt   waren   die   Feuerwehren   Olten,   Schönenwerd,   Däniken   und   Dulliken,   die   Kantonspolizei Solothurn, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Olten und das Kreisbauamt des Kantons Solothurn. Nachdem   bei   der   Ortsfeuerwehr   um   19:30   der   Alarm   einging,   rückten   die   ersten   Fahrzeuge   umgehend   aus.   Nach   fünf   Minuten waren   die   beiden   Einsatzleiter   der   Ortsfeuerwehr   und   des   Rettungsdienstes   vor   Ort   und   verschafften   sich   umgehend   einen Überblick   über   die   Schadenlage:   Ein   Verkehrsunfall   auf   der   Hauptstrasse   in   Däniken   mit   vier   beteiligten   Fahrzeugen,   von   denen eines   im   Vollbrand   stand.   Die   sechs   Insassen   der   Fahrzeuge   waren   unterschiedlich   schwer   verletzt   und   teils   in   ihren   Fahrzeugen eingeklemmt. Der   erste   Einsatztrupp,   welcher   am   Schadenplatz   eintraf,   erstellte   mit   dem   Tanklöschfahrzeug   umgehend   einen   dreifachen Brandschutz    (Wasser,    Pulver,    Schaum)    und    konnte    den    brennenden    Personenwagen    somit    gleich    löschen.    Die    weiteren Feuerwehrfahrzeuge   der   Supportfeuerwehren,   welche   kurz   nach   einander   eintrafen,   wurden   gemäss   Schadenplatzorganisation eingewiesen   und   die   Feuerwehrleute   nahmen   umgehend   ihre   Arbeit   auf.   Keine   15   Minuten   nach   der   Alarmierung   begannen   die Personenrettungen   aus   den   Fahrzeugen.   Um   die   eingeklemmten   Patienten   aus   ihren   Fahrzeugen   zu   befreien,   mussten   einige Autos   mit   Hilfe   von   hydraulischen   Scheren   und   Spreizern   aufgetrennt   werden.   Die   Gefährdung   der   Umwelt   durch   die   Treibstoffe der   Fahrzeuge   wurde   erkannt   und   darauf   reagiert.   Aber   auch   dem   Schutz   der   Rettungskräfte   wurde   Rechnung   getragen:   Sowohl die     Überlandleitung     oberhalb     des     Schadenplatzes,     als     auch     die     Einsturzmöglichkeit     der     Brücke     wurden     bei     der Ereignisbewältigung berücksichtigt. Die   Patienten   wurden   ununterbrochen   betreut   und   alle   innerhalb   von   60   Minuten   nach   der   Alarmierung   ins   Kantonsspital   Olten und weitere Krankenhäuser überführt. Das Einhalten dieser sogenannten „Golden Hour“ war eines der Hauptübungsziele. Mit    der    Übung    konnten    die    anwesenden    Rettungsorganisationen    zwischen    Olten    und    Schönenwerd    eine    effiziente Einsatzbewältigung vor Ort üben. Von den zwei Abenden konnten zahlreiche wichtige Erfahrungen mitgenommen werden. Vielen Dank an die Bevölkerung für das entgegengebrachte Verständnis.